Festwoche „750 Jahre Oberseifersdorf“

Heute wollen wir auf eine ganz besondere Veranstaltung aufmerksam machen: Auf die große Festwoche anläßlich des 750jährigen Jubiläums des Ortes Oberseifersdorf! Neben dem offiziellen Flyer zum Fest findet ihr hier nachfolgend das vollständige Programm. Wir wünschen viel Vergnügen und den Organisatoren und Mitwirkenden maximale Erfolge!

Das Logo zur Festwoche - 750 Jahre Oberseifersdorf

Wochenprogramm

21. August
19:30 Uhr: Vortrag von Dr. Brendler in der Kirche: „Reformation, Kloster St. Marienthal & Klosterdorf Oberseifersdorf“

22. August
19 Uhr: Kirchenkonzert des Bäckerchors Oberseifersdorf-Zittau

23. August
15 und 18 Uhr: Flimmerstunde in der Feldschenke: „Historische Videoaufnahmen aus Oberseifersdorf“

24. August
19 Uhr: Liederabend „Älter wie ein Baum“ in der Kirche

Festwochenende mit traditionellem Adlerschießen auf dem Festgelände/Sportplatz Oberseifersdorf

25. August
19 Uhr:  Eröffnung mit Salutschüssen, Begrüßung durch den Bürgermeister und Festbieranstich
20 Uhr:  Fackelumzug durch den Ort mit den 1. Garde-Corps der Spielleute zu Görlitz
21 Uhr:  Tanz mit den Nightflyers aus der Partnergemeinde Dischingen, Unterhaltung mit dem Bauernballett Demmingen und dem Faschingsclub Oberseifersdorf

26. August
14 Uhr:  Adlerschießen, Kinderbelustigung, Riesenrad, Technikschau der Freiwilligen Feuerwehr, Oldtimer-Ausstellung, Präsentation des Flugmodell-Sportclubs „Cirrus“
21 Uhr:  Konzert mit der Party-Show-Band „Biba & die Butzemänner“

27. August
9.30 Uhr: Gottesdienst in der Kirche mit Posaunenchor
10 Uhr:  Frühschoppen mit dem Drehorgelspieler St. Neumann
13 Uhr:  Großer Festumzug, anschließend Festbetrieb mit Adlerschießen, Kinderbelustigung, Bändertanz, Akkordeonorchester und viel mehr
16 Uhr:  Kaffeekonzert mit der Blaskapelle der FFW Bertheldorf
18 Uhr:  Krönung des Schützenkönigs, Musik auf Rädern mit dem „Universal Druckluft-Orchester“

Mit Einbruch der Dunkelheit endet die Festwoche mit einem großen Feuerwerk. Oberseifersdorf freut sich auf seine Gäste!

Der offizielle Flyer zur Veranstaltung

Wir hauen die Kohle raus!

Auch in diesem Jahr möchten wir Euch wieder zum traditionellen Sonnenwendfeuer willkommen heißen. Es findet so wie jedes Jahr auf der Wiese neben dem Lagerplatz der Gemeinde, also ganz in der Nähe unserem Vereinshauses an der Straße der Pioniere statt (bitte Markierung auf der Karte beachten).
Für das leibliche Wohl für kleines Geld ist wieder in bewährter Weise gesorgt. Wir freuen uns auf Euch!

Euer Herschdurfer Karnevalsverein e.V.

P.S.: Den Flyer gibt es hier auch als PDF-Datei zum Herunterladen, Ausdrucken, Weitergeben und Aufbügeln!


(c) OpenStreetMap contributors

Beim Faschingsumzug in Schirgiswalde

Der HKV mit seinem Karnevalswagen beim Faschingsumzug.

Nachdem die Karnevalssaison beendet ist, lassen wir hier die letzten närrischen Tage gerne nochmal Revue passieren. Auch in diesem Jahr war der große Faschingsumzug in Schirgiswalde der närrische Höhepunkt unserer Auswärtsbesuche. Ein großes Kompliment an die Organisatoren! Natürlich haben wir unsere Umzugsvorbereitungen als auch das Ereignis selbst im Bild festgehalten. Die Berichterstattung im Internetz ließ hier auch nichts zu wünschen übrig, so dass wir uns weitere Worte sparen. Unter folgenden Links werdet ihr sicher auch ein paar Schnappschüsse von uns finden:

Auch auf Youtube gibt es so manchen Mitschnitt der Veranstaltung: Hier, hier, sogar hier, außerdem hier und zu guter Letzt hier.

Vielleicht ist ja die Teilnahme an solchen närrischen Veranstaltungen auch Ansporn, bei uns mitzumachen? Kein Thema, schaut doch einfach mal bei unseren Vereinssitzungen vorbei!

Конец – Der Wodka ist aus.

Mit dem Lumpenauskehrball am 4. März ging die Herschdurfer Faschingssaison stimmungsvoll zu Ende. Und während nun im Vereinshaus die leeren Wodkaflaschen verstaut, die letzten trinkfesten Kosaken des Hauses verwiesen und die Kulissen wieder abgebaut werden, ist es Zeit für die obligatorische Danksagung:

Ein ganz großes Dankeschön geht an all unsere kleinen und großen Gäste! Das schließt natürlich unsere Stammgäste mit ein, welche uns auch in dieser Saison wieder die Treue hielten. Danke auch an die Band Midirock und an die Gemeindeverwaltung Mittelherwigsdorf für ihre grandiosen Auftritte, an all die Sponsoren, Helfer und Helfershelfer. Und nicht zuletzt (ein wenig Eigenlob sei hier wieder erlaubt) sei auch den Mitglieder unseres Karnevalsvereins gedankt, für die die Umsetzung der Faschingsveranstaltungen in den letzten Jahren nicht gerade leichter geworden ist…

Wir freuen uns, Euch bald wiedersehen zu dürfen. Sonnenwendfest und Kirmes sind schließlich nicht mehr allzu fern. Versäumt auch nicht, in unserer Fotokiste zu kramen, denn dort finden sich viele Schnappschüsse von unseren gelaufenen Veranstaltungen.

In diesem Sinne: Kummt ock rei!

Faschingsdienstag – Die Nachlese

Am Faschingsdienstag füllte sich nach 17:00 Uhr der bunt dekorierte Saal des Vereinshauses zusehends mit Neugierigen. Das hatte seinen guten Grund: Das Ende der Herschdurfer Faschingssaison nahte und der Herschdurfer Karnevalsverein hatte mal wieder zur feierlichen Rückgabe von Amtskasse und Schlüssel geladen. Mit dem Einmarsch des Elferrats wurde wortreich die Veranstaltung eröffnet, die unter dem Motto „Subbotnik mit dem Dorfsowjet“ stand. Dem Dorfsowjet bzw. der Gemeindeverwaltung fiel heute eine besondere Rolle zu: Sie sollte gemäß der ihr gestellten Aufgabe ein eigenes kleines Faschingsprogramm auf die Beine stellen. Bevor sie jedoch alle Register ihres Könnens zog, wurde schnell noch ein Gast der Veranstaltung (Name der Redaktion bekannt) als Nummerngirl rekrutiert.

Die Vorstellung begann mit einer Tanzeinlage der Frauenriege der Gemeindeverwaltung. Mit ihrem Auftritt in über Kreuz getragenen Strumpfhosen waren leichte Synchronschwierigkeiten fast vorprogrammiert. Aber die Damen meisterten diese Herausforderung graziös und sackten dafür Applaus und Anerkennung der Gäste ein.

Es folgte eine Sketchparade, in der der Bürgermeister einen dienstbeflissenen Verkehrspolizisten mimte. Eine Paraderolle! Die Opfer seines Diensteifers waren die Insassen eines mit auffällig vielen Flaschen beladenen Kleinbusses, der zudem auch kaum verkehrstüchtig wirkte. Nachdem sich jeder der Delinquenten unter Gelächter des Publikums seinen Anraunzer abgeholt hatte, wurde die Bühne für niemanden geringeren als Ivan Rebroff und die Mandaukosaken geräumt. Ivan alias Henry Stuff ließ mit seinem Bass die Kulissen zittern und quetschte dazu recht akzeptable Töne aus seinem winzigen Akkordeon. Das gemischte Quartett brillierte hierzu beim Kosakentanz mit einer Einlage, die ihm sichtlich viel Sportsgeist abverlangte. Ein klassischer Kasatschok hätte hier im Vergleich so simpel wie ein Hulatänzchen gewirkt. Hut ab! Ganz klar, das hier das Publikum nach einer Zugabe verlangte, dem die Kosaken und Kosakinnen klaglos nachkamen. Nun ja. Fast klaglos.

In der nächsten Szene war der Bürgermeister Markus Hallmann allein gefordert. In der Manier eines Bullshit-Bingos sollte er eine Liste von Wörtern in einer Büttenrede unterbringen. Das hat ihm laut eigener Aussage im Vorfeld einiges Kopfzerbrechen bereitet. Doch es hat sich gelohnt: Nicht nur, das aus den zusammenhanglosen Begriffen wie „rosarotes Strumpfband“ und „Wladiwostok“ eine witzige Geschichte wurde, er schaffte es auch, mit dem letzten Wort eine gelungene Pointe zu zünden. Doch das letzte As war noch nicht ausgespielt: Mit seiner Balletteinlage hatte das elfengleiche Bauhof-Trio spontan das Publikum auf seiner Seite. Eine Zugabe war auch hier Pflicht.

Nach bravoröser Erfüllung aller Aufgaben kam dann doch das Unausweichliche: Gründlich geleerte Amtskasse und Gemeindeamtschlüssel kamen wieder in die Hände der rechtmäßigen Besitzer. Präsident Paul Roscher gab dabei zu verstehen, das man die Kasse zur nächsten närrischen Saison gern gefüllt wiederhaben möchte. Selbstredend wird das wieder mit der Bewältigung einer kniffligen Aufgabe verbunden sein. Wir sind gespannt!

Der Dorfsowjet konnte nun seine wohlverdiente Auszeit genießen und sich Schnittchen und Bier reichen lassen. Der HKV ließ es sich nicht nehmen, dazu das vollständige Programm der Saison vorzuführen. Kurzum: Es hat wieder allen viel Spaß gemacht und wir danken sowohl unseren illustren Gästen als auch der Gemeindeverwaltung für dieses rundum gelungene Faschingsprogramm. Bis zum nächsten Mal!

P.S.: Alle Fotos zur Veranstaltung findet ihr hier in unserer Fotokiste.

P.P.S.: Auch auf der Gemeindeseite gibt es einen Artikel zu dieser Veranstaltung.

Auf zur Karnevalssaison 2016/2017!

Aus aktuellem Anlass haben wir unser Programm um eine Veranstaltung erweitert: Am Faschingsdienstag wird sich wieder die Gemeindeverwaltung von Mittelherwigsdorf im Vereinshaus einfinden und (hoffentlich erfolgreich) ihren Teil der Wette einlösen. Wir sind schon sehr gespannt!

Die Vorbereitungen auf die närrischen Veranstaltungen laufen derzeit auf Hochtouren. Wir freuen uns, Euch hier ab dem 18. Februar begrüßen zu dürfen, wenn es heißt: „Wir haben die Kosaken im Nacken!“ Kummt ock rei!

P.S.: Das Plakat zu Saison gibt es hier als Grafik in höherer Auflösung und hier als druckfertige PDF-Datei. Bitte weitergeben, weitermailen und teilen! Vielen Dank!