„Entlassung“ mit erfreulichem Befund

Jetzt, wo auch die letzten Konfettibrösel den Weg in den Mülleimer gefunden haben, ist es für uns, dem HKV, wieder Zeit für die obligatorische Danksagung. Was uns ganz besonders freute: Das Vereinshaus war zu jeder Veranstaltung gut besucht und es herrschte eine wirklich ausgelassene und gute Stimmung. Somit geht das erste große Dankeschön an all unsere kleinen und großen Gäste! Danke auch an die Band Midirock für ihren grandiosen Auftritt zur Livemusiknacht, an all die Sponsoren, Helfer und Helfershelfer.

Auch unsere Idee, aus der beschaulichen Feier am Faschingsdienstag gleich eine komplette Abendveranstaltung zu machen, stieß auf Anklang. Ein großes Dankeschön und ein lauthals geschmettertes „Kummt ock rei!“ geht in diesem Kontext an den Bürgermeister Markus Hallmann und seine MitstreiterInnen aus der Gemeindeverwaltung! Sie haben an diesem Abend ihren Teil der diesjährigen Wette eingelöst und uns eine fantastische Spendenbox beschert. Diese Box wird sich bald auf vielen Veranstaltungen der Großgemeinde Mittelherwigsdorf wiederfinden. Bei den schon jetzt anlaufenden Vorbereitungen auf unsere 40jährige Jubiläumsfeier freuen wir uns über jede finanzielle Unterstützung, die in dieser Box hinterlegt wird.

Apropos Spenden: Bekanntlich hatte der Sandbüschelverein vor kurzem durch einen Einbruch einige Einbußen zu beklagen (die Sächsische Zeitung berichtete). Das gab auch uns den Anlass, zu all unseren Veranstaltungen Spenden für den langjährig befreundeten Verein zu sammeln. So konnten wir schließlich nach gelaufener Faschingssaison dem Vereinsvorsitzenden Bernd Mehnert 330,01 € überreichen. Danke an all diejenigen, die hierzu beigetragen haben!

Also dann: Wir sehen uns in den kommenden Monaten, egal, ob im Sandbüschel oder zu unseren kommenden Veranstaltungen wie dem Sonnenwendfeuer und der Kirmst. Kummt ock rei!

P.S.: Wer dem Sandbüschelverein mit einer Spende unterstützen möchte, kann dies gerne mit einer Überweisung auf deren Spendenkonto tun:
Spendenkonto Sandbüschelverein
IBAN: DE 50850501003000018505
Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien
Verwendungszweck: Sandbüschelverein

Die Wette wurde eingelöst!


Die vielen Besucher, die sich am Faschingsdienstag abends im Vereinshaus eingefunden hatten, stießen dort auf einen bestens gelaunten und glücklichen Karnevalsverein. Die Gemeindeverwaltung Mittelherwigsdorf hatte wie versprochen ihren Teil der Wette eingelöst und dem Verein eine tolle Spendenbox überreicht. Und die kann sich doch wirklich sehen lassen, oder? Diese Box wird auf den kommenden Festen der Grossgemeinde Mittelherwigsdorf aufgestellt, um mit Spenden für die bevorstehende große Jubiläumsfeier des HKV e.V. „gefüttert“ zu werden.

Ein großes Dankeschön und ein lauthals geschmettertes „Kummt ock rei!“ geht hiermit an den Bürgermeister Markus Hallmann und seine MitstreiterInnen aus der Gemeindeverwaltung!

P.S.: Die Sächsische Zeitung hat schon einen Artikel parat.
Hier klicken: Mittelherwigsdorfer Faschingswette erfüllt

Aufgabe erfüllt!

Liebe Gemeindeverwaltung, lieber Bürgermeister,
wie ihr schon bemerkt habt ist unser Teil der Aufgabe vom 11.11. erfüllt und die Weltkugel auf dem Schulhof hat fristgerecht ihre mit 25 Lichtern bestückte Kappe bekommen! Ihr könnt euch nun an die Umsetzung eurer Aufgabe machen.

Viel Erfolg und „Kummt ock rei!“

P.S.: Mittlerweile berichtete schon die Gemeindeverwaltung selbst und die Sächsische Zeitung. Vielen Dank! In unserer Fotokiste sind nun auch ein paar Schnappschüsse, u.a. vom Fotoshooting auf dem Schulhof, zu finden.

Faschingsdienstag – Die Nachlese

Am Faschingsdienstag füllte sich nach 17:00 Uhr der bunt dekorierte Saal des Vereinshauses zusehends mit Neugierigen. Das hatte seinen guten Grund: Das Ende der Herschdurfer Faschingssaison nahte und der Herschdurfer Karnevalsverein hatte mal wieder zur feierlichen Rückgabe von Amtskasse und Schlüssel geladen. Mit dem Einmarsch des Elferrats wurde wortreich die Veranstaltung eröffnet, die unter dem Motto „Subbotnik mit dem Dorfsowjet“ stand. Dem Dorfsowjet bzw. der Gemeindeverwaltung fiel heute eine besondere Rolle zu: Sie sollte gemäß der ihr gestellten Aufgabe ein eigenes kleines Faschingsprogramm auf die Beine stellen. Bevor sie jedoch alle Register ihres Könnens zog, wurde schnell noch ein Gast der Veranstaltung (Name der Redaktion bekannt) als Nummerngirl rekrutiert.

Die Vorstellung begann mit einer Tanzeinlage der Frauenriege der Gemeindeverwaltung. Mit ihrem Auftritt in über Kreuz getragenen Strumpfhosen waren leichte Synchronschwierigkeiten fast vorprogrammiert. Aber die Damen meisterten diese Herausforderung graziös und sackten dafür Applaus und Anerkennung der Gäste ein.

Es folgte eine Sketchparade, in der der Bürgermeister einen dienstbeflissenen Verkehrspolizisten mimte. Eine Paraderolle! Die Opfer seines Diensteifers waren die Insassen eines mit auffällig vielen Flaschen beladenen Kleinbusses, der zudem auch kaum verkehrstüchtig wirkte. Nachdem sich jeder der Delinquenten unter Gelächter des Publikums seinen Anraunzer abgeholt hatte, wurde die Bühne für niemanden geringeren als Ivan Rebroff und die Mandaukosaken geräumt. Ivan alias Henry Stuff ließ mit seinem Bass die Kulissen zittern und quetschte dazu recht akzeptable Töne aus seinem winzigen Akkordeon. Das gemischte Quartett brillierte hierzu beim Kosakentanz mit einer Einlage, die ihm sichtlich viel Sportsgeist abverlangte. Ein klassischer Kasatschok hätte hier im Vergleich so simpel wie ein Hulatänzchen gewirkt. Hut ab! Ganz klar, das hier das Publikum nach einer Zugabe verlangte, dem die Kosaken und Kosakinnen klaglos nachkamen. Nun ja. Fast klaglos.

In der nächsten Szene war der Bürgermeister Markus Hallmann allein gefordert. In der Manier eines Bullshit-Bingos sollte er eine Liste von Wörtern in einer Büttenrede unterbringen. Das hat ihm laut eigener Aussage im Vorfeld einiges Kopfzerbrechen bereitet. Doch es hat sich gelohnt: Nicht nur, das aus den zusammenhanglosen Begriffen wie „rosarotes Strumpfband“ und „Wladiwostok“ eine witzige Geschichte wurde, er schaffte es auch, mit dem letzten Wort eine gelungene Pointe zu zünden. Doch das letzte As war noch nicht ausgespielt: Mit seiner Balletteinlage hatte das elfengleiche Bauhof-Trio spontan das Publikum auf seiner Seite. Eine Zugabe war auch hier Pflicht.

Nach bravoröser Erfüllung aller Aufgaben kam dann doch das Unausweichliche: Gründlich geleerte Amtskasse und Gemeindeamtschlüssel kamen wieder in die Hände der rechtmäßigen Besitzer. Präsident Paul Roscher gab dabei zu verstehen, das man die Kasse zur nächsten närrischen Saison gern gefüllt wiederhaben möchte. Selbstredend wird das wieder mit der Bewältigung einer kniffligen Aufgabe verbunden sein. Wir sind gespannt!

Der Dorfsowjet konnte nun seine wohlverdiente Auszeit genießen und sich Schnittchen und Bier reichen lassen. Der HKV ließ es sich nicht nehmen, dazu das vollständige Programm der Saison vorzuführen. Kurzum: Es hat wieder allen viel Spaß gemacht und wir danken sowohl unseren illustren Gästen als auch der Gemeindeverwaltung für dieses rundum gelungene Faschingsprogramm. Bis zum nächsten Mal!

P.S.: Alle Fotos zur Veranstaltung findet ihr hier in unserer Fotokiste.

P.P.S.: Auch auf der Gemeindeseite gibt es einen Artikel zu dieser Veranstaltung.